Wachstumsmotor virtuelle Technologien

Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF

Mitarbeiter des Fraunhofer IFF mit einem Head-Mounted-Display (HMD). Auf den augennahen Bildschirm des (HMD) werden computergenerierte Informationen projiziert, die die reale Welt im Sichtfeld des Mitarbeiters überlagern.

Die Techniken der Virtuellen Realität (VR) und der Erweiterten Realität (AR) konnten in den letzten Jahren enorme Fortschritte verzeichnen und spielen im Arbeitsalltag eine immer größere Rolle.

In der Geschäftsstelle ViVERA/AVILUSplus ist die Koordination zweier Forschungsprojekte zu diesen Themen gebündelt.

Zu diesem Thema

Virtuelles Kompetenznetzwerk zur Virtuellen und Erweiterten Realität – ViVERA

ViVERA – Ein virtuelles Netzwerk für die Zukunft

Der Projektname ViVERA steht für »Virtuelles Kompetenznetzwerk zur Virtuellen und Erweiterten Realität«. Im Netzwerk wurden bundesweit die Forschungsressourcen von zehn Instituten und Universitäten auf dem Gebiet der virtuellen und erweiterten Realität gebündelt.

ViVERA hatte sich dabei zur Aufgabe gestellt, Kompetenzen und Erfahrungen von Entwicklern und Anwendern zu vernetzen sowie virtuelle Technologien nachhaltig in Wirtschaft und Industrie zu integrieren. Dazu wurden unter anderem exemplarisch Demonstratoren entwickelt, die das Potenzial und die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten von VR- und AR-Technologien in den unterschiedlichsten Einsatzbereichen zeigen.

Angewandte Virtuelle Technologien mit Langfristfokus auf den Produkt- und Produktionsmittellebenszyklus – AVILUSplus

AVILUSplus – Virtuelle Technologien als Wettbewerbsvorteil

Die Forschungsergebnisse und die erfolgreiche Zusammenarbeit der ViVERA-Partner bilden die Grundlage für das Projekt »Angewandte Virtuelle Technologien mit Langfristfokus auf den Produkt- und Produktionsmittel-Lebenszyklus – AVILUSplus«.

AVILUSplus steht in engem Bezug zum Technologieverbund AVILUS, der als Konsortium mit Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft leistungsstarke Technologien im Kontext virtueller und erweiterter Realität entwickelt. Neun Forschungseinrichtungen widmen sich im Projekt AVILUSplus grundlegenden technologischen Fragen mit einem längerfristigen Forschungsbedarf und legen den Fokus auf Visualisierung und Interaktion sowie Datenhaltung und Messverfahren. Langfristige Entwicklungsplanungen von VR- und AR-Technologien für die nachhaltige Verwertung sollen dabei bestimmt werden.

  • Wesentliche Forschungsziele bei der Technologieentwicklung sind die folgenden:
    • Erhöhung der Aussagekraft virtueller Modelle durch physikalisch korrekte Simulation von Objekteigenschaften
    • Verbesserung der Interaktion durch neuartige Eingabegeräte
    • Verbindung realer und virtueller Welten durch robustes markerloses Tracking

Das Projekt AVILUSplus ist eingebunden in die Innovationsallianz Virtuelle Techniken des Bundesministeriums für Bildung und Forschung BMBF.