Konvergente Infrastrukturen

Konvergente Infrastrukturen

© Fraunhofer IFF, Dirk Mahler

Die Zukunft der Energieversorgung wird nachhaltig und ökologisch sein und darauf beruhen, fossile Brennstoffe und die Kernkraft langfristig vollständig als Energielieferanten abzulösen. An ihre Stelle treten regenerative Energieträger wie Sonne, Wind und Wasserkraft aber auch Reststoffe aus der Produktion, Recyclingmaterial und vieles mehr. Damit gehen die Entwicklung neuer Speichertechnologien und immer effi zienterer Anlagen für die Energiegewinnung sowie der Aufbau neuer, dezentraler und intelligenter Energieversorgungsnetze einher. Die Auswirkungen dieses Wandels auf produzierende Unternehmen sind groß. Um die neuen, komplexen Ver- und Entsorgungsinfrastrukturen in und zwischen Unternehmen sowie deren Umfeld aufzubauen, bündelt das Fraunhofer IFF seine Kompetenzen in den Bereichen Produktion, Logistik, Energie sowie Informations- und Kommunikationstechnologien. Seine Forscherinnen und Forscher entwickeln intelligente Systeme für das Energiemanagement und entwerfen integrierte Produktions- und Logistiknetze, um die sichere Nutzung volatiler Energien möglich zu machen. Und mit der Entwicklung und dem Einsatz innovativer VR-Technologien unterstützen sie den Planungs- und Entwicklungsprozess von Großprojekten im industriellen und urbanen Umfeld und machen diese schon im Vorfeld für alle Beteiligten sichtbar.

Vorausschauende Instandhaltung in Anlagen der Prozessindustrie

Das Ziel des Projekts »VIPro – Vorausschauende Instandhaltung bei Bestandsanlagen der Prozessindustrie« bestand darin, Anlagenbetreibern eine Methodik bereitzustellen, die eine vorausschauende Instandhaltung ermöglicht, ohne sich in eine zu große Abhängigkeit der einzelnen Komponentenhersteller begeben zu müssen. Dadurch sollen Störungen weitestgehend vermieden, Anlagenausfälle und Funktionsbeeinträchtigungen frühzeitig erkannt, Wartungsintervalle optimal ausgelegt sowie eine höhere Anlagenverfügbarkeit und auch Wirtschaftlichkeit erreicht werden.

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Energetische Beratung im Energie-Effizienz-Netzwerk eines Chemieparks

Ziel der Energieeffizienz-Netzwerke ist der Erfahrungsaustausch von Energieexpertinnen und -experten untereinander, die Nutzung von Synergieeffekten und der Wissensausbau für das eigene Energiemanagementsystem. Parallel dazu wird für jedes Unternehmen eine Initialberatung zusammen mit dem Energieberatungsteam des jeweiligen Netzwerks durchgeführt, um neue Effizienzpotenziale zu identifizieren und im Nachgang umzusetzen. Den Anstoß dafür hat der Nationale Aktionsplan Energieeffizienz (NAPE) der Bundesregierung gegeben, der u. a. die Gründung von bundesweit 500 Effizienz-Netzwerken bis 2020 und eine Gesamteinsparung von 75 Mio. PJ Primärenergie vorsieht.