Daniel Jachmann M.Sc.

Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Virtual Engineering

Kontakt

Telefon +49 391 4090-297
Mail: daniel.jachmann@iff.fraunhofer.de

Forschungsschwerpunkte

  • Einsatz des digitalen Anlagenzwillings in Betrieb und Instandhaltung
    • Aufnahme von Anlagendaten in Echtzeit
    • Digitale kognitive Assistenz
    • Vernetzung von Datensystemen
    • Entwicklung von Datenmodellen

Daniel Jachmann leitet am Fraunhofer IFF die Gruppe »Digitale Assistenzsysteme«. Er forscht zu digitalen Anlagenzwillingen, kognitiven Assistenzsystemen und zur Vernetzung verteilter IT-Systeme – vor allem für die Instandhaltung. Daniel Jachmann untersucht die Anforderungen an Aufbau und Pflege von digitalen Anlagenzwillingen und entwickelt Lösungen für die sichere Verwaltung von Anlagendaten und die effiziente Informationsbeschaffung im Kontext Industrie 4.0. Seine Forschungstätigkeit konzentriert sich dabei auf die Automatisierung von Informationsarbeit.

Im Projekt ML4P entwickeln Teams aus sechs Fraunhofer-Instituten ein Vorgehensmodell und Software-Tools, um systematisch das Optimierungspotenzial in produktionstechnischen Anlagen durch den Einsatz von Methoden des maschinellen Lernens zu erschließen. Eine Aufgabe des Teams vom Fraunhofer IFF ist z.B. die Integration von Machine-Learning-Technologien in digitale Anlagenzwillinge.

Im Projekt EVerAssist werden informationstechnische Assistenzsysteme für Produktionssysteme in der Prozessindustrie und Vorgehensweisen für deren erfolgreiche Einführung entwickelt. Ein besondere Fragestellung ist hier der verlustfreie Abgleich von mehreren verteilten digitalen Zwillingen bei Anlagenhersteller und Anlagenbetreiber gerade nicht in Echtzeit.

Das Projekt NedZ widmet sich der Gestaltung unternehmensübergreifender, datenbasierter Kooperationsnetzwerke. Im Mittelpunkt des Netzwerks steht der digitale Zwilling einer Produktionsanlage, den die beteiligten Unternehmen gemeinsam nutzen und pflegen und der alle freigegebenen Informationen zur Anlage bereitstellt. Der Fokus im Projekt liegt auf der Vernetzung mehrerer eigenständiger Anlagenzwillinge für die gemeinsame Nutzung, wobei jedes Unternehmen aber seinen Anlagenzwilling und damit seine Datenhoheit behält.

Kurzvita

seit Januar 2020 Gruppenleiter »Digitale Assistenzsysteme« am Fraunhofer IFF, Abteilung Virtual Engineering
seit Mai 2016 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fraunhofer IFF, Abteilung Virtual Engineering
2013 bis 2016 freiberuflicher Softwareentwickler und -architekt, Tätigkeitsschwerpunkte Software für das Berichtswesen in  städtischen und kommunalen Verwaltungsämterne 
Oktober 2007 bis Februar 2014 Bachelorstudium der Angewandten Informatik, Schwerpunkte Mobile Systeme, und Masterstudium der Angewandten Informatik, Schwerpunkt Informationsmanagement, an der Hochschule Anhalt, Köthen

Konferenzbeitrag

Modulare Assistenzsysteme in der Instandhaltung

erschienen in: 20. IFF-Wissenschaftstage, Fachtagung Digital Engineering technischer Systeme – Der Weg zur Smart Factory | 7/2017

Konferenzbeitrag

Assistenzsysteme im Zeitalter des digitalen Zwillings

erschienen in: 20. IFF-Wissenschaftstage, Fachtagung Digital Engineering technischer Systeme – Der Weg zur Smart Factory | 7/2017

Konferenzbeitrag

Assistenzsysteme für die Prozessindustrie – ein partizipativer Gestaltungsansatz

erschienen in: 63. Frühjahrskongress der Gesellschaft für Arbeitswissenschaft | 2/2017

Die zunehmende Digitalisierung der Prozessindustrie steigert auch in KMU den Bedarf an Assistenzsystemen. Der unterschiedliche Reifegrad der Vernetzung der Anlagen sowie die heterogene Systemlandscha…