Projekte im Forschungsfeld Konvergente Infrastrukturen

»PayWithData« Neue datenbasierte Dienstleistungen für die Instand-haltung von Industriefiltern

© Coggy Kommunikation

Im Rahmen des Projektes soll eine neue Dienstleistung für die Instandhaltung von im Betrieb befindlichen Industriefiltern entwickelt und erprobt werden. Dabei werden die technischen Grundlagen für die Umsetzung der neuen Dienstleistung entwickelt und im Feld anhand mehrerer im Betrieb befindlicher Filterapparate untersucht.
Im Ergebnis soll eine fundierte Entscheidungsgrundlage dafür geschaffen werden, in welcher Variante die Dienstleistung tatsächlich am Markt angeboten werden kann.

 

Projektpartner: IPT Pergande GmbH

Laufzeit: 01.06.2017 - 31.05.2020

Gefördert durch Mittel der EU und des Landes Sachsen-Anhalt:

Ansprechpartner

Nico Zobel

Contact Press / Media

Dr.-Ing. Nico Zobel

Leiter Prozessindustrie 4.0

Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF
Joseph-von-Fraunhofer-Str. 1
39106 Magdeburg, Deutschland

Telefon +49 391 4090-363

Fax +49 391 4090-366

Wirtschaftliches Wachstum in der mittelständischen Prozessindustrie kann derzeit im Wesentlichen durch Erhöhung der Energie- und Ressourceneffizienz bestehender Anlagen generiert werden. Die Auslastung bestehender prozesstechnischer Anlagen muss weiter erhöht werden. Es gilt, Methoden zu entwickeln und einzusetzen, die es der Prozessindustrie ermöglichen, die für Wartung und Instandsetzung erforderlichen Zeiten deutlich zu reduzieren. Die daraus resultierende höhere Auslastung der Anlagen führt unmittelbar zu einer verbesserten Wirtschaftlichkeit. Zudem werden dadurch ineffiziente An- & Abfahrprozeduren vermieden und die Energie- und Ressourceneffizienz erhöht.

Im Rahmen des Vorhabens CPPSprocessAssist soll ein CPPS-basiertes Assistenzsystem für die prozesstechnische Produktion entwickelt und in vier Anwendungsszenarien (Demonstratoren) von CPPS in KMUs aus dem Bereich der Prozessindustrie (Chemie, Erdgasförderung, Energie, Raffinerie) eingehend getestet werden. Das Assistenzsystem soll den Anwendern (Anlagenbetreibern) folgende Mehrwerte schaffen: (1) Reduzierung ungeplanter technisch bedingter Stillstandzeiten im Betrieb befindlicher prozesstechnischer Anlagen - dies führt unter anderem zur Erhöhung der Energie- und Ressourceneffizienz, der Anlagenverfügbarkeit sowie der Anlageneffektivität, (2) Automatische Dokumentation von Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten (Compliance).

Projektpartner: CeH4 technologies GmbH, Fasihi GmbH, Gesa Automation GmbH, IPT Pergande GmbH, Mitteldeutsches Bitumenwerk GmbH, PROCAD GmbH, ROBETA Holz GmbH

Projektlaufzeit: 01.01.2016 - 31.12.2018

 

Ansprechpartner

Nico Zobel

Contact Press / Media

Dr.-Ing. Nico Zobel

Leiter Prozessindustrie 4.0

Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF
Joseph-von-Fraunhofer-Str. 1
39106 Magdeburg, Deutschland

Telefon +49 391 4090-363

Fax +49 391 4090-366

Prozess Industrie 4.0: Vertikale Integration zur Flexibilisierung der chemischen Produktion

Im Rahmen des Projektes »FlexChem« sollen vor allem die mit möglichst konstanter Auslastung betriebenen chemischen Produktionsprozesse dahingehend dynamischer werden, dass insbesondere Stromverbraucher wie Elektromotoren (zum Antrieb von Pumpen, Gebläsen oder Rührwerken) oder Elektroheizungen flexibler betrieben werden können, ohne starke Auswirkungen auf den chemischen Produktionsprozess zu haben. Diese elektrischen Anlagenkomponenten sollten durch die in dem Projekt zu entwickelnde Methodik der vertikalen Integration in Zukunft so betrieben werden, dass sie dem Stromangebot angepasst sind. So soll zum einen die Wettbewerbsfähigkeit der chemischen Industrie in Sachsen-Anhalt erhöht werden und zum anderen die Ergebnisse dazu beitragen, die Netzstabilität auch bei einem Ausbau der Erneuerbaren Energien weiterhin sicherzustellen.

Laufzeit: 01.05.2016 – 30.04.2018

Gefördert durch Mittel der EU und des Landes Sachsen-Anhalt:

Ansprechpartner

Marcus Kögler

Contact Press / Media

Dipl.-Ing. Marcus Kögler

Konvergente Infrastrukturen

Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF
Joseph-von-Fraunhofer-Str. 1
39106 Magdeburg, Deutschland

Telefon +49 391 4090-356

Fax +49 391 4090-370

Industrie 4.0 – Digitaler Stahlbaufertiger

Der Handwerker/Monteur im Zeitalter von Industrie 4.0 auf der Digitalen Baustelle

Ziel des Gemeinschaftsprojektes ist die Digitalisierung

  • der Projekt-, Fertigungs- und Montageabläufe und
  • der Fertigungs- und Baustellenlogistik.

Das Vorhaben umfasst die Digitalisierung

  • des Produktionsstandorts mit digitalem Lageplan, virtuellen 3D-Werksplan und digitalen Inventorys.

Der Produktionsstatus eines Projekts soll als »gläserner Stahlbau« für den Kunden sichtbar gemacht werden. Die Steigerung des Vertrauens des Kunden sowie eine Erweiterung der Serviceleistung gegenüber dem Kunden stehen im Fokus.

Industrie 4.0 bedeutet für die Stahlbau Magdeburg GmbH, zukünftig kommunizierende Systeme gemeinsam mit dem Kunden zu nutzen und somit dem Kunden höchste Transparenz im Projektablauf zu bieten.

 

Projektpartner: Stahlbau Magdeburg GmbH

Projektlaufzeit: 01.03.2016 - 28.02.2019

Gefördert durch Mittel der EU und des Landes Sachsen-Anhalt:

 

 

Ansprechpartner

Andrea Urbansky

Contact Press / Media

Dipl.-Ing. Andrea Urbansky

Konvergente Infrastrukturen

Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF
Joseph-von-Fraunhofer-Str. 1
39106 Magdeburg, Deutschland

Telefon +49 391 4090-321

Fax +49 391 4090-93-321

Infra360 - Infrastrukturelle Regional- und Unternehmensentwicklung auf Basis einer Erlebnis- und Kollaborationsplattform

Deutschland ist als Export- und Transitland auf eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur angewiesen. Verlässliche Verkehrs- und Logistikwege sind Voraussetzung für eine moderne Gesellschaft und nachhaltiges Wirtschaftswachstum. Die Chancen der Digitalisierung nehmen in diesem Zusammenhang einen immer größer werdenden Stellenwert ein.

Das Forschungsvorhaben »Infra360« hat vor diesem Hintergrund die Entwicklung einer Plattform zum Ziel, mit deren Hilfe die Darstellung historischer, aktueller und prognostizierter Verkehrsflüsse auf Landesebene durch geeignete Visualisierungstechniken ermöglicht werden soll. Unternehmen und Bürger werden gleichermaßen adressiert und ihnen wertvolle Hilfestellung bei der Planung und Kommunikation industrieller und infrastruktureller Großprojekte gegeben, diese gemeinsam aktiv zu gestalten.

Der Fokus liegt dabei auf der Planung der regionalen Verkehrsinfrastruktur. Neue Transportkonzepte und deren Auswirkungen auf den Verkehrsraum bzw. die Umgebung können betrachtet und bewertet werden. Im Ergebnis soll es möglich werden, die Interaktionen zwischen sämtlichen Verkehrsmitteln (motorisierte Verkehre, schienengebundene Verkehre, nichtmotorisierte Verkehre) zu betrachten. Auf Landesebene stellt dies ein wertvolles Mittel für die Unternehmen in Sachsen-Anhalt dar, um potentielle Auswirkungen auf ihre eigene Wertschöpfung zu ermitteln.

Auf der Standortebene verspricht »Infra360« eine zusätzliche Detaillierung von Planungsansätzen, bspw. für die Ermittlung optimaler Transportwege zwischen Unternehmen und deren Zulieferern bzw. Endkunden sowie die Auswirkungen auf die lokale Infrastruktur. Aktuelle Fragestellungen wie bspw. die Erreichbarkeit für Kunden, die Parkplatzsituation vor Ort und die Anbindung des Standortes über den ÖPNV oder alternative Verkehrskonzepte können näher beleuchtet werden. Für diese neuartigen Planungs-, Visualisierungs- und Kommunikationsfunktionalitäten werden intuitive Werkzeuge zur Steuerung, Interaktion und Analyse konzipiert.

 

Laufzeit: 01.09 2017 bis 31.08 2019

Gefördert durch Mittel der EU und des Landes Sachsen-Anhalt:

Ansprechpartner

Stefan Leye

Contact Press / Media

Dipl.-Ing. Stefan Leye

Konvergente Infrastrukturen

Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF
Joseph-von-Fraunhofer-Str. 1
39106 Magdeburg, Deutschland

Telefon +49 391 4090-114

Fax +49 391 4090-115

WorkGen3D - Entwicklung eines Workflows zur semiautomatisierten Generierung von 3D-Visualisierungen mit Technologien der Virtuellen Realität

Den Themen „Digitalisierung“ und „Vernetzung“ kommt in der heutigen Zeit eine ganz besondere Bedeutung zu. Die digitale Wirtschaft in Deutschland ist nicht nur ein bedeutender Wirtschaftssektor und wichtiger Technologiebereich, sondern auch Treiber der Digitalisierung von Unternehmen, Arbeitswelt und Gesellschaft.

Gerade für kleine und mittlere Unternehmen sind digitale Kompetenzen ein entscheidender Wettbewerbsfaktor. 3D-Modelle werden in verschiedenen Marktsegmenten als zentrales bzw. grundlegendes Element zur Wertschöpfung verwendet – u. a. bei Baumaßnahmen. Dabei ist eine deutliche Markttendenz der letzten Jahre die Einführung des Building Information Modeling (BIM). Ein intelligenter, auf einem 3D-Modell basierender Prozess, der Architekten, Ingenieuren und Bauunternehmern Informationen und Werkzeuge für effiziente Planung, Entwurf, Konstruktion und Verwaltung von Gebäuden und Infrastruktur bereitstellt. Der durch das Land Sachsen-Anhalt initiierte 'BIM Cluster Sachsen-Anhalt' stellt sich dieser Herausforderung. Eine große Herausforderung ist in diesem Zusammenhang die Automatisierung der Bereitstellung der 3D-Modelle. Diese bilden die Basis des BIM-Prozesses und müssen schnell und kostengünstig zur Verfügung stehen. Die in diesem Vorhaben bearbeitete Aufgabenstellung adressiert genau dieses Spannungsfeld.

Ziel von WorkGen3D ist die Entwicklung eines Verfahrens zur semiautomatischen Aufarbeitung und Überführung von dreidimensionalen Vermessungsdaten in ein geeignetes Ausgabeformat für die intuitive und performante Weiternutzung. Auf Basis der erarbeiteten Prozesse und mithilfe von Technologien der Virtuellen Realität soll eine kostengünstige Alternative zur Weiterverwendung der Daten für allgemeine Visualisierungszwecke erarbeitet werden und den Ausgangspunkt für eine Planungs- und Dokumentationsplattform schaffen.

 

Projektlaufzeit: 01.03.2018 - 28.02.2020

Gefördert durch Mittel der EU und des Landes Sachsen-Anhalt:

Ansprechpartner

Stefan Leye

Contact Press / Media

Dipl.-Ing. Stefan Leye

Konvergente Infrastrukturen

Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF
Joseph-von-Fraunhofer-Str. 1
39106 Magdeburg, Deutschland

Telefon +49 391 4090-114

Fax +49 391 4090-115

AnKaS - Anlagenkomponenten als ein Service

Ziel des Projektes ist die Entwicklung neuer Dienstleistungen für die Prozessindustrie. Für Produkte oder für Komponenten von Produkten verschiedener Anwendungspartner sollen Ideen für neue Services ermittelt und dazu Konzepte entwickelt werden, um im Anschluss neue Dienstleistungen daraus generieren zu können. Das können beispielsweise Dienstleistungen für Hersteller bestimmter Pumpen, Transportanlagen für Stück- und Schüttgüter oder auch Industriearmaturen sein. Erforderliche Methoden und Umsetzungsstrategien dafür sollen im Rahmen des Projektes entwickelt, in Form von Demonstratoren umgesetzt und hinsichtlich Ihrer Praxistauglichkeit überprüft werden.

 

Projektlaufzeit: 01.05.2018 - 31.03.2021

Gefördert durch Mittel der EU und des Landes Sachsen-Anhalt:

Ansprechpartner

Andreas Lehwald

Contact Press / Media

Dipl.-Ing. Andreas Lehwald

Konvergente Infrastrukturen

Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF
Joseph-von-Fraunhofer-Str. 1
39106 Magdeburg, Deutschland

Telefon +49 391 4090-340

Fax +49 391 4090-93-340

E-Mobility4GridService

Im Rahmen des Projektes soll auf die folgend beschriebenen Projektergebnisse konzeptioneller sowie praktischer Natur hingearbeitet werden:

  • Potentiale für netzdienliche Leistungen durch E-Kfz
  • Katalog an Algorithmen zur Bestimmung der optimalen Rückspeisung aus E-KFZ
  • Anwendungsfälle für unterschiedliche Einsatzstrategien (Intelligenz: E-Kfz / lokal / zentral)
  • IKT-Konzepte / notwendige IKT-Strukturen (Schnittstellen und Datenmodellen)
  • Katalog zum gelten Rechtsrahmen und Standards sowie fehlenden Aspekten
  • Gegenüberstellung Kosten/ Nutzen-Analyse vs. Bedarfe
  • Konzepte zur technischen Realisierung der elektrischen Infrastrukturen
  • Ertüchtigung und Verbesserung von Versuchsträgern und Infrastruktur für Netzservices mittels Elektrofahrzeugen
  • Erprobung von Ladekonzepten und IKT-Strukturen für neue Netzservices
  • Validierung nutzbarer Potentiale
  • Bidirektionale Ladetechnik für Elektrofahrzeuge und Ladeinfrastruktur bestehend aus Leistungskomponente und Kommunikationseinheit zur Erbringung von Netzservices
 

Projektpartner: Krebs‘ engineers GmbH und Otto-von-Guericke-Universität - Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik (FEIT) 

 
Projektlaufzeit: 07.05.2018 bis 30.09.2020
 

Gefördert durch Mittel der EU und des Landes Sachsen-Anhalt:

 

Ansprechpartner

Christoph Wenge

Contact Press / Media

Dr.-Ing. Christoph Wenge

Konvergente Infrastrukturen

Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF
Joseph-von-Fraunhofer-Str. 1
39106 Magdeburg, Deutschland

Telefon +49 391 4090-731

Fax +49 391 4090-93-731