Effiziente Energiekonzepte für die Zukunft

Leistungen im Forschungsfeld Konvergente Infrastrukturen

Prozessindustrie 4.0 – Effizientere Produktion und neue Geschäftsmodelle durch Digitalisierung

Digitale Analysewerkzeuge sind ein wertvoller Baustein zur Kostensenkung in der Prozessindustrie. Sie unterstützen die Produktion und führen dort zu höherer Effizienz oder verringern die Aufwände für die Instandhaltung der Produktionsanlagen. Sie sind Bestandteil moderner Industrie-4.0-Lösungen, die heute von jedem Unternehmen leicht eingesetzt werden können.
Das Fraunhofer IFF hilft Ihnen, wenn Ihr Produktionsbetrieb digitale Analysewerkzeuge einsetzen möchte. Wir gehören zu den führenden Entwicklern und Anwendern digitaler Werkzeuge  und von Industrie-4.0-Lösungen. Mit unserer hohen Forschungs- und Entwicklungskompetenz in der Verfahrenstechnik und der jahrzehntelangen Erfahrung in der Prozessindustrie stehen wir Unternehmen beratend und in der Umsetzung zur Seite.
Große Bedeutung für einen effizienten Anlagenbetrieb hat unter anderem die richtige Datenanalyse. Hier liegt eine unserer Kernkompetenzen. Beispielsweise entwickeln wir für Sie individuelle Algorithmen für die vorausschauende Instandhaltung, damit Sie Ihre Aufwände diesbezüglich verringern können. Außerdem entwickeln wir für Sie Soft Sensoren, mit denen Ihr Unternehmen seine Kosten für die Prozessanalytik reduzieren kann. Mit geeigneten Datenanalysen lassen sich ebenfalls Stromlastgänge 24 Stunden im Voraus prognostizieren. Unternehmen können somit frühzeitig Maßnahmen ergreifen, um kostspielige Stromlastspitzen zu vermeiden. Digitale Datenanalysen können es Ihnen sogar ermöglichen, gänzlich neue Geschäftsmodelle und damit gewinnbringende neue Umsatzpotenziale zu generieren.
Gern unterstützen wir Sie dabei, Ihren eigenen Industrie-4.0-Anwendungsfall im Produktionsbetrieb zu realisieren. Sprechen Sie uns an.

Prozess Industrie 4.0: Vertikale Integration zur Flexibilisierung der chemischen Produktion

Im Rahmen des Projektes »FlexChem« sollen vor allem die mit möglichst konstanter Auslastung betriebenen chemischen Produktionsprozesse dahingehend dynamischer werden, dass insbesondere Stromverbraucher wie Elektromotoren (zum Antrieb von Pumpen, Gebläsen oder Rührwerken) oder Elektroheizungen flexibler betrieben werden können, ohne starke Auswirkungen auf den chemischen Produktionsprozess zu haben. Diese elektrischen Anlagenkomponenten sollten durch die in dem Projekt zu entwickelnde Methodik der vertikalen Integration in Zukunft so betrieben werden, dass sie dem Stromangebot angepasst sind. So soll zum einen die Wettbewerbsfähigkeit der chemischen Industrie in Sachsen-Anhalt erhöht werden und zum anderen die Ergebnisse dazu beitragen, die Netzstabilität auch bei einem Ausbau der Erneuerbaren Energien weiterhin sicherzustellen.

Laufzeit: 01.05.2016 – 30.04.2018

Gefördert durch Mittel der EU und des Landes Sachsen-Anhalt:

Ansprechpartner

Marcus Kögler

Contact Press / Media

Dipl.-Ing. Marcus Kögler

Konvergente Infrastrukturen

Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF
Joseph-von-Fraunhofer-Str. 1
39106 Magdeburg, Deutschland

Telefon +49 391 4090-356

Fax +49 391 4090-370

CPPS-basiertes Assistenzsystem

Wirtschaftliches Wachstum in der mittelständischen Prozessindustrie kann derzeit im Wesentlichen durch Erhöhung der Energie- und Ressourceneffizienz bestehender Anlagen generiert werden. Die Auslastung bestehender prozesstechnischer Anlagen muss weiter erhöht werden. Es gilt, Methoden zu entwickeln und einzusetzen, die es der Prozessindustrie ermöglichen, die für Wartung und Instandsetzung erforderlichen Zeiten deutlich zu reduzieren. Die daraus resultierende höhere Auslastung der Anlagen führt unmittelbar zu einer verbesserten Wirtschaftlichkeit. Zudem werden dadurch ineffiziente An- & Abfahrprozeduren vermieden und die Energie- und Ressourceneffizienz erhöht.

Im Rahmen des Vorhabens CPPSprocessAssist soll ein CPPS-basiertes Assistenzsystem für die prozesstechnische Produktion entwickelt und in vier Anwendungsszenarien (Demonstratoren) von CPPS in KMUs aus dem Bereich der Prozessindustrie (Chemie, Erdgasförderung, Energie, Raffinerie) eingehend getestet werden. Das Assistenzsystem soll den Anwendern (Anlagenbetreibern) folgende Mehrwerte schaffen: (1) Reduzierung ungeplanter technisch bedingter Stillstandzeiten im Betrieb befindlicher prozesstechnischer Anlagen - dies führt unter anderem zur Erhöhung der Energie- und Ressourceneffizienz, der Anlagenverfügbarkeit sowie der Anlageneffektivität, (2) Automatische Dokumentation von Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten (Compliance).

Bei der Bearbeitung des Projektes stehen von Beginn an die Anwendungspartner im Vordergrund. In der Konzeptentwicklung werden ihre Anforderungen analysiert, um mit ihnen das Gesamtkonzept anwenderzentriert zu entwickeln. Das Bindeglied zwischen den Anwendern aus der Prozessindustrie und den Softwareentwicklern bilden die Projektpartner, die die Automatisierung und die IT betreiben (Integratoren). Sie ermöglichen den Datenzugang und die Etablierung von Veränderungen in der IT-Infrastruktur der Anwender.

Die Entwickler werden die Projektergebnisse zur Erweiterung ihres Portfolios dahingehend nutzen, die lückenlose IT Unterstützung bei der Verwaltung aller Daten inklusive Aufbereitung und Bereitstellung der Daten von der Entwicklung über Produktion bis hin zur Maintenance zu verwirklichen, also einen vollständigen IT Support der gesamten Prozesskette zu ermöglichen. Ein weiteres Ziel ist, dass auch mobile Assistenzsysteme an ihre bereits bestehenden Softwarelösungen gekoppelt werden können. Die Integratoren werden Ihr Dienstleistungsspektrum dahingehend erweitern, dass neben der Konfiguration und Implementierung einer Anlagensteuerung auch die Unterstützung im Betrieb der Anlage mittels eines (mobilen) Assistenzsystems möglich ist.

 

 

Ansprechpartner

Nico Zobel

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Dr.-Ing. Nico Zobel

Leiter Prozessindustrie 4.0, Konvergente Infrastrukturen

Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF
Joseph-von-Fraunhofer-Str. 1
39106 Magdeburg, Deutschland

Telefon +49 391 4090-363

Fax +49 391 4090-366

Einsparpotenziale heben durch Datenanalysen

Häufig werden die Betriebsdaten der Produktionsanlagen über das Prozessleitsystem zwar archiviert, aber das Ihnen innewohnende Erfahrungswissen über das Anlagenverhalten nur unzureichend genutzt. Nutzen Sie Ihre Betriebsdaten, um

Prozessanalytik durch Soft-Sensorik zu ersetzen und somit Betriebskosten zu sparen,

Korrelationen für die spezifischen Produktionskosten (beispielsweise in € pro Tonne Produkt) zu entwickeln und somit Ihren Prozess wirtschaftlich optimal fahren zu können,
bei wiederkehrenden, ungeplanten Anlagenstillständen (z.B. durch nicht intendierte Polymerisation) Korrelationen zu entwickeln, um in Zukunft solche Anlagenstillstände zu vermeiden oder zumindest zeitlich zu strecken.


Gern sind wir bei der Konzeption und Durchführung solcher Datenanalyseprojekte behilflich. Auch bei der Implementierung der entwickelten Algorithmen in Ihr Prozessleitsystem können wir Sie unterstützen.

Ansprechpartner

Nico Zobel

Contact Press / Media

Dr.-Ing. Nico Zobel

Leiter Prozessindustrie 4.0

Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF
Joseph-von-Fraunhofer-Str. 1
39106 Magdeburg, Deutschland

Telefon +49 391 4090-363

Fax +49 391 4090-366

»PayWithData« Neue datenbasierte Dienstleistungen für die Instand-haltung von Industriefiltern

© Coggy Kommunikation

Im Rahmen des Projektes soll eine neue Dienstleistung für die Instandhaltung von im Betrieb befindlichen Industriefiltern entwickelt und erprobt werden. Dabei werden die technischen Grundlagen für die Umsetzung der neuen Dienstleistung entwickelt und im Feld anhand mehrerer im Betrieb befindlicher Filterapparate untersucht.
Im Ergebnis soll eine fundierte Entscheidungsgrundlage dafür geschaffen werden, in welcher Variante die Dienstleistung tatsächlich am Markt angeboten werden kann.

 

Projektpartner: IPT Pergande GmbH

Laufzeit: 01.06.2017 - 31.05.2020

Gefördert durch Mittel der EU und des Landes Sachsen-Anhalt:

Ansprechpartner

Andreas Lehwald

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Dipl.-Ing. Andreas Lehwald

Konvergente Infrastrukturen

Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF
Joseph-von-Fraunhofer-Str. 1
39106 Magdeburg, Deutschland

Telefon +49 391 4090-340

Fax +49 391 4090-93-340