Verbundprojekte

Virtuelle und Erweiterte Realität für höchste Sicherheit und Zuverlässigkeit Eingebetteter Systeme – ViERforES

Die Wissenschaftler im Projekt »Virtuelle und Erweiterte Realität für höchste Sicherheit und Zuverlässigkeit Eingebetter Systeme – ViERforES« arbeiten an Konzepten, die Unternehmen helfen sollen, ihre Produkte und Anwendungen im Hinblick auf Sicherheit, Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit zu optimieren.

Die Geschäftsstelle ViERforES übernimmt die Koordination des Projekts, an dem – neben dem Fraunhofer IFF – das Fraunhofer IESE, die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und die Technische Universität Kaiserlautern beteiligt sind.

Virtuelle Technologien für mehr Sicherheit und Zuverlässigkeit

In vielen Produkten übernehmen eine komplexe Software und im Inneren verborgene Mikroprozessoren – sogenannte eingebettete Systeme – eine Schlüsselrolle für das funktionale Zusammenspiel aller Komponenten. Vor allem bei sicherheitsrelevanten Funktionen sind deshalb die Fehlerfreiheit und die hundertprozentige Funktionstüchtigkeit dieser Systeme von entscheidender Bedeutung. Bei immer umfangreicherer Software und immer kürzeren Produktionszeiten ist es für den Entwickler aber fast unmöglich jedes System bis ins Detail zu testen.

Im Projekt ViERforES werden hierfür Technologien der Virtuellen Realität (VR) und der Erweiterten Realität (AR) eingesetzt, um auch nicht-physikalische Eigenschaften verteilter eingebetteter Systeme in der virtuellen Welt abzubilden und erlebbar zu machen. Neue, adäquate Werkzeuge und Methoden unterstützen Ingenieure dabei, ihre Produkte in allen Phasen des Produktlebenszyklus gefahrlos zu testen und zu perfektionieren.

ViERforES führt dabei die bisherigen Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der VR und AR konsequent fort. Das Projekt vernetzt universitäre und außeruniversitäre Kompetenzen und bietet beste Möglichkeiten für den Wissens- und Technologietransfer.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung BMBF unterstützt das Vorhaben im Rahmen seiner Initiative »Spitzenforschung und Innovation aus den neuen Ländern« und es ist eingebunden in die Innovationsallianz Virtuelle Techniken des BMBF.

Virtuelles Kompetenznetzwerk zur Virtuellen und Erweiterten Realität – ViVERA

ViVERA – Ein virtuelles Netzwerk für die Zukunft

Der Projektname ViVERA steht für »Virtuelles Kompetenznetzwerk zur Virtuellen und Erweiterten Realität«. Im Netzwerk wurden bundesweit die Forschungsressourcen von zehn Instituten und Universitäten auf dem Gebiet der virtuellen und erweiterten Realität gebündelt.

ViVERA hatte sich dabei zur Aufgabe gestellt, Kompetenzen und Erfahrungen von Entwicklern und Anwendern zu vernetzen sowie virtuelle Technologien nachhaltig in Wirtschaft und Industrie zu integrieren. Dazu wurden unter anderem exemplarisch Demonstratoren entwickelt, die das Potenzial und die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten von VR- und AR-Technologien in den unterschiedlichsten Einsatzbereichen zeigen.

Angewandte Virtuelle Technologien mit Langfristfokus auf den Produkt- und Produktionsmittellebenszyklus – AVILUSplus

AVILUSplus – Virtuelle Technologien als Wettbewerbsvorteil

Die Forschungsergebnisse und die erfolgreiche Zusammenarbeit der ViVERA-Partner bilden die Grundlage für das Projekt »Angewandte Virtuelle Technologien mit Langfristfokus auf den Produkt- und Produktionsmittel-Lebenszyklus – AVILUSplus«.

AVILUSplus steht in engem Bezug zum Technologieverbund AVILUS, der als Konsortium mit Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft leistungsstarke Technologien im Kontext virtueller und erweiterter Realität entwickelt. Neun Forschungseinrichtungen widmen sich im Projekt AVILUSplus grundlegenden technologischen Fragen mit einem längerfristigen Forschungsbedarf und legen den Fokus auf Visualisierung und Interaktion sowie Datenhaltung und Messverfahren. Langfristige Entwicklungsplanungen von VR- und AR-Technologien für die nachhaltige Verwertung sollen dabei bestimmt werden.

  • Wesentliche Forschungsziele bei der Technologieentwicklung sind die folgenden:
    • Erhöhung der Aussagekraft virtueller Modelle durch physikalisch korrekte Simulation von Objekteigenschaften
    • Verbesserung der Interaktion durch neuartige Eingabegeräte
    • Verbindung realer und virtueller Welten durch robustes markerloses Tracking

Das Projekt AVILUSplus ist eingebunden in die Innovationsallianz Virtuelle Techniken des Bundesministeriums für Bildung und Forschung BMBF.