Industriearbeitskreis  /  27. April 2021, 9.30–16.00 Uhr

Smart Industry Park

Verfahrenstechnische Anlagen sind in Verbundstandorten integriert, die wiederum in großen Arealen, wie ganzheitlichen Chemie- und Industrieparks, angesiedelt sind. Betreiber dieser Chemie- und Industrieparks versprechen sich durch eine Digitalisierung im Sinne von »Industrie 4.0« wirtschaftliche, bauliche, logistische und sicherheitswirksame Potenziale zu heben. 

Sachsen-Anhalt verfügt über viel Erfahrung, wenn es um das effiziente Managen und den sicheren Betrieb von Chemieparks geht. Doch welchen Herausforderungen müssen sich die Betreiber von Chemie- und Gewerbeparks heute stellen? Welche neuen Methoden, Tools und Technologien tragen zur Standortsicherung der ansässigen Unternehmen und Betriebe bei?

Prozesse und Abläufe werden zunehmend digital gesteuert. Hier stellen sich Fragen nach der Verwertbarkeit der Daten. Was bringt ein digitales Standortinformationssystem? Ein wichtiger Aspekt der Digitalisierung sind die Identifikation und Rückverfolgbarkeit von Objekten und Prozessen. Durch welche Maßnahmen kann die Entwicklung der Industrieparks zu intelligenten und nachhaltigen Industriestandorten vorangetrieben werden und welche Mehrwerte gibt es für die in Industrieparks ansässigen Firmen?

Wir laden Sie ein, auf dem 4. Industriearbeitskreis Smart Industry Park die Chancen und Risiken digitaler Methoden und Modelle mit den Referent:innen und Teilnehmenden zu diskutieren und gemeinsam Potenziale und Umsetzungsmöglichkeiten zu erschließen.

Programm

Begrüßung
Andrea Urbansky, Fraunhofer IFF und FASA e. V.

Lösungen für den Smart Industry Park
Udo Ramin, CosmoConsult TIC GmbH, Magdeburg; Andrea Urbansky, Fraunhofer IFF, Magdeburg

Die digitale Flanschverbindung – Innovation für die Prozessindustrie
Frank Weier, Weber industrieller Rohrleitungsbau und Anlagenbau GmbH & Co. KG, Pulheim; André Winge, Fraunhofer IFF, Magdeburg

Der effiziente und kostengünstige Weg zum vollwertigen Digital Twin
Peter Schlegel, CAXperts GmbH, Ismaning

Mehr Sicherheit mit VR
Ronny Franke, Fraunhofer IFF, Magdeburg

Asset Condition Monitoring für weitläufige Anlagen – LoRaWAN®-basierte High-End-Sensorik für die chemische Prozessindustrie
Sebastian Blocher, premiso AG, Backnang

Intelligenz durch den Einsatz von Sensoren in vorisolierten Rohrleitungen
Thadeus Hoss, Jabitherm Rohrsysteme AG, Troisdorf

Nutzung des Site Guides zur Digitalisierung der LKW-Abfertigung und der Besucherprozesse
Fabian Rühle, Tagxter UG, Köln

Wasserstoff – Versorgung von Industrie- und Gewerbestandorten mittels Kleinverteilsystemen
Dr. Torsten Birth, Marcel Scheffler, Fraunhofer IFF, Magdeburg