Transformations-CheckUp für Produktions- und Logistiksysteme

Bevor Sie in Automatisierung, Digitalisierung oder KI investieren: Wissen Sie, welche Maßnahme für Ihr Unternehmen wirklich trägt?

Viele Transformationsvorhaben in Produktion und Logistik scheitern nicht an der Technologie – sie scheitern am falschen Einstieg. Anlagen werden vernetzt, bevor die Datenbasis stimmt. KI-Projekte starten, bevor Prozesse stabil sind. Automatisierungslösungen werden eingeführt, bevor klar ist, ob die Organisation mitgeht. Das Ergebnis: Pilotprojekte, die nicht skalieren. Investitionen, die nicht die erwartete Wirkung entfalten. Und Transformationsinitiativen, die ins Stocken geraten.

Das Fraunhofer IFF bietet mit dem Transformations-CheckUp eine unabhängige, herstellerneutrale Analyse, die genau dort ansetzt: bevor Sie sich auf eine konkrete Technologie festlegen. Wir bewerten Prozesse, Anlagen, Datenflüsse, IT-/OT-Schnittstellen, Organisation und technologischen Reifegrad – und leiten daraus eine priorisierte Roadmap mit konkreten Maßnahmen, Handlungsalternativen und einer belastbaren Aufwand-Nutzen-Einschätzung ab.

Kein Konzept für die Schublade. Sondern Entscheidungsgrundlagen, die Sie wirklich nutzen können.

© Fraunhofer IFF, Dirk Mahler

Warum externe Unabhängigkeit hier entscheidend ist

Das Fraunhofer IFF ist als Forschungseinrichtung herstellerunabhängig und technologieoffen. Wir sind keiner Produktlinie und keinem Anbieter verpflichtet. Das erlaubt eine Bewertung, die allein an der fachlichen, technischen und wirtschaftlichen Eignung einer Maßnahme für Ihre konkrete Ausgangslage ausgerichtet ist.

Dabei verbinden wir Kompetenzen aus Ingenieurwesen, IT, Datenanalyse, Produktions- und Logistiksystemen sowie Wirtschaftswissenschaften. Die Analyse beschränkt sich nicht auf einzelne Maschinen oder Softwarelösungen. Sie kann Prozesse, Standorte, Funktionsbereiche und Wertschöpfungsketten einbeziehen.

Für wen ist der Transformations-CheckUp geeignet?

Der CheckUp richtet sich an produzierende Unternehmen und Logistikbetriebe im Mittelstand und Konzernbereich – typischerweise mit gewachsener Anlagenlandschaft, heterogener IT-Infrastruktur und wachsendem Druck zur Weiterentwicklung: durch Fachkräftemangel, steigende Komplexität in der Wertschöpfungskette, neue Kundenanforderungen an Transparenz und Lieferfähigkeit oder strategische Vorgaben zur Digitalisierung. Der Ansatz ist branchenunabhängig und wurde bereits in der Automobilindustrie, im Handel, in der Lebensmittelproduktion und im Baustoffsektor eingesetzt – in Deutschland und international.

Häufige Ausgangssituationen unserer Auftraggeber:

  • Eine Anlage oder ein Prozess soll automatisiert oder vernetzt werden, aber unklar ist, ob das der richtige erste Schritt ist.
  • Es gibt viele Einzelideen zu KI, Datenintegration oder Vernetzung, aber keine klare Priorisierung.
  • Ein Bereich steht unter Veränderungsdruck und die Geschäftsführung braucht eine fundierte Entscheidungsgrundlage.
  • Ein Transformationsvorhaben ist ins Stocken geraten und soll neu bewertet werden.
  • Die Anlagenlandschaft ist nicht durchgängig vernetzt, daher ist unklar, ob und wo sich eine Investition in Vernetzung oder Digitalisierung überhaupt lohnt.

Sie müssen dabei nicht vorab entscheiden, ob Ihr nächster Schritt Automatisierung, KI, Datenintegration oder ein anderes Themenfeld ist. Der Transformations-CheckUp hilft, den passenden Einstieg zu finden – auch und gerade dann, wenn Ausgangslage oder Infrastruktur komplex sind.

Von der kompakten Standortbestimmung bis zur strategischen Roadmap

Je nach Fragestellung und Ausgangslage bieten wir unterschiedliche Analyseformate an:

Quick-Check zur Orientierung

Kompakter Überblick über Potenziale, zentrale Engpässe und sinnvolle nächste Schritte. Geeignet für Unternehmen, die zunächst einschätzen wollen, wo der größte Hebel liegt.

Reifegradanalyse für ein konkretes Thema

Themenspezifische Bewertung für Automatisierung, Datenintegration, Vernetzung oder Wissenssicherung. Geeignet, wenn ein Unternehmen einen bestimmten Bereich oder ein Technologiefeld gezielt einordnen möchte.

Ganzheitliche Transformationsanalyse

Umfassende Betrachtung mehrerer Funktionsbereiche, Standorte oder Wertschöpfungsketten. Geeignet für Unternehmen, die ihre Transformation strategisch ausrichten und Maßnahmen systematisch priorisieren wollen.

Transformations-Roadmap für Produktions- und Logistiksysteme

Wenn viele Einzelthemen vorliegen und eine klare Umsetzungslogik gebraucht wird. Das Ergebnis ist ein priorisierter Maßnahmenplan mit kurzfristigen, mittelfristigen und langfristigen Schritten.

Train-the-Trainer

Unternehmen können die Analyse-Methodik auch in die eigene Organisation tragen. Das Fraunhofer IFF schult Mitarbeitende in Begrifflichkeiten, Vorgehen und Ableitung von Handlungsempfehlungen – mit strukturierten Lernformaten, digitalen Unterstützungsmaterialien und Template-Sets zur Reifegradbestimmung.

Nicht jeder Plan zum Einsatz von Industrie-4.0-Technologien ist sinnvoll und kosteneffizient. Mit unserem Transformations-CheckUp können Unternehmen aller Branchen ihre Digitalisierungsfähigkeit systematisch analysieren und individuell wirksame Maßnahmen planen.

Was Unternehmen konkret von uns bekommen

Je nach Zielstellung und Umfang liefert ein Transformations-CheckUp typischerweise:

  • eine strukturierte Standortbestimmung des technologischen Entwicklungsstands
  • eine Reifegradbewertung für Digitalisierung, Automatisierung, Datenintegration und technologische Anschlussfähigkeit
  • eine Visualisierung relevanter Prozesse, Datenflüsse und Schnittstellen
  • eine Potenzialanalyse mit Blick auf Aufwand, Nutzen, Risiken und Voraussetzungen
  • einen Maßnahmenkatalog mit kurz-, mittel- und langfristigen Handlungsempfehlungen
  • eine priorisierte Transformations-Roadmap für Ihr Produktions- und Logistiksystem
  • Entscheidungsgrundlagen für Technologieauswahl, Pilotprojekte oder Investitionen
  • Empfehlungen für Organisation, Kompetenzen und Akzeptanzaufbau
  • auf Wunsch: Begleitung bei Pilotierung, Umsetzung, Monitoring oder Projektmanagement

Vom Reifegrad zur umsetzbaren Roadmap

Unser Vorgehen verbindet qualitative und quantitative Analysebausteine. Je nach Fragestellung kommen Interviews, Workshops, Prozessaufnahmen, Systemanalysen, Shopfloor-Begehungen, Daten- und Schnittstellenbetrachtungen sowie Reifegradmodelle zum Einsatz.

Wir betrachten Treiber und Hemmnisse im Unternehmensquerschnitt – Technologie, Prozesse, Daten, Organisation, Kompetenzen, Akzeptanz, Wertschöpfungsbeziehungen und wirtschaftliche Ziele.

Aus der Analyse leiten wir Handlungsalternativen ab und bewerten diese nach Aufwand, Nutzen, Voraussetzungen, Risiken und zeitlicher Umsetzbarkeit. So entsteht eine Roadmap, die schnelle erste Schritte mit langfristigen Transformationsziele verbindet.

  • Schritt 1 – Kick-off und Zieldefinition: Gemeinsame Klärung der Ausgangslage, Rahmenbedingungen und Zielstellung
  • Schritt 2 – Datenerhebung und Analyse: Vor-Ort-Analyse durch Interviews, Prozessaufnahmen, Systemanalysen (IT/OT) und Shopfloor-Begehungen
  • Schritt 3 – Bewertung: Systematische Reifegradbestimmung, Modellierung und Potenzialanalyse (Aufwand-Nutzen-Abschätzung)
  • Schritt 4 – Roadmap-Erstellung: Ableitung konkreter, priorisierter und umsetzungsbereiter Maßnahmenpakete

Jetzt den ersten Schritt gehen

Ein unverbindliches Erstgespräch genügt, um zu klären, welches Analyseformat zu Ihrer Ausgangslage passt und was ein sinnvoller nächster Schritt für Ihr Unternehmen ist.

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Falls sich kein Mailprogramm öffnet: marc.kujath@iff.fraunhofer.de

  • Ein CheckUp startet mit einer gemeinsamen Zieldefinition. Danach folgen Datenerhebung, Interviews, Prozessaufnahmen, Systemanalysen und je nach Umfang eine Shopfloor-Begehung. Anschließend bewerten wir Reifegrade, Potenziale und Maßnahmen und fassen die Ergebnisse in einer Roadmap zusammen.

  • Für eine belastbare Analyse brauchen wir Zugang zu relevanten Prozessen, Systemen und Ansprechpartnern. Wichtig sind vor allem Prozessexpertinnen und Prozessexperten aus den Fachbereichen sowie Informationen zu Daten, Schnittstellen, Anlagen und bestehenden Initiativen.

  • Die Dauer hängt vom Umfang und dem gewählten Betrachtungsgegenstand ab. Ein Quick-Check kann wenige Tage bis etwa zwei Wochen dauern. Eine ganzheitliche Analyse über mehrere Standorte, Funktionsbereiche oder Wertschöpfungsketten hinweg kann etwa vier bis zwölf Wochen in Anspruch nehmen.

  • Sie erhalten eine priorisierte Roadmap mit Maßnahmenpaketen, Zeitbezügen und Technologieempfehlungen. Auf Wunsch begleitet das Fraunhofer IFF die nächsten Schritte, etwa Pilotierung, Technologieauswahl, Projektmanagement, Monitoring oder Change Management.

  • Ja. Gerade Brownfield-Umgebungen sind ein typischer Anwendungsfall. Wir betrachten bestehende Anlagen, IT- und OT-Systeme sowie Material- und Datenflüsse gemeinsam und zeigen, welche Vernetzungsschritte und Brückentechnologien realistisch sind.

  • Nein. Der Ansatz ist branchenunabhängig anwendbar. Erfahrungen liegen unter anderem aus Automotive, Handel, Lebensmittelindustrie und Baustoffindustrie vor. 

  • Beim Train-the-Trainer-Ansatz befähigen wir Mitarbeitende, die Methode selbstständig im Unternehmen anzuwenden. Sie lernen Begriffe, Vorgehen, Bewertung und Ableitung von Handlungsempfehlungen kennen und erhalten digitale Materialien, Lernformate und Template-Sets.

  • Nicht jedes betriebliche Problem braucht sofort eine KI-Lösung. Und nicht jede Digitalisierungsfrage lässt sich sinnvoll mit einem reinen KI-Fokus beantworten. Deshalb unterscheiden wir zwei Einstiege.

    Der Transformations-CheckUp ist der passende Start, wenn noch offen ist, welche Maßnahmen den größten Nutzen bringen. Er betrachtet Produktion und Logistik technologieoffen: Prozesse, Anlagen, Daten, IT-/OT-Schnittstellen, Automatisierung, Organisation und Umsetzung.

    Der KI-CheckUp ist der passende Start, wenn KI bereits als möglicher Lösungsweg im Raum steht. Er prüft konkrete KI-Anwendungsfälle, Datenbasis, technische Machbarkeit, Nutzen, Aufwand und nächste Schritte in Richtung Pilotierung.

    Faustregel:
    Wenn die Frage lautet »Was sollten wir als Nächstes tun?«, starten Sie mit dem Transformations-CheckUp. Wenn die Frage lautet »Welche KI-Anwendungen lohnen sich bei uns?«, starten Sie mit dem KI-CheckUp.

Passende Leistungs- und Technologieangebote

 

KI-CheckUp

Der Transformations-CheckUp ist Teil eines abgestimmten Leistungsportfolios des Fraunhofer IFF:

Wenn sich im Rahmen des CheckUps KI als möglicher Hebel zeigt oder bereits konkrete KI-Ideen vorliegen, vertiefen wir diese Fragestellung im KI-CheckUp.

Wenn Energieversorgung, Energiesicherheit oder Dekarbonisierung in Ihrem Produktions- oder Logistiksystem eine zentrale Rolle spielen, binden wir die Kompetenz der Abteilung Energiesysteme ein.

Für beide Fragestellungen gilt: Sie müssen nicht zwischen isolierten Perspektiven wählen. Das Fraunhofer IFF kann Transformationsfragen aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten und bei Bedarf passende Kompetenzen – auch aus dem gesamten Fraunhofer-Netzwerk – verbinden.

 

Whitepaper

Datengetriebene Fertigung – Smarte Lösungen für flexible Produktionsprozesse

Entdecken Sie, wie datengetriebene Technologien wie künstliche Intelligenz und digitale Zwillinge Ihre Produktionsprozesse optimieren und an dynamische Marktanforderungen anpassen können. Erfahren Sie, wie Sie mit Echtzeitanalysen und intelligenten Algorithmen Ihre Effizienz steigern und Kosten senken können.

 

IoT-Plattform für nahtlose Vernetzung in der Industrie 4.0

Unternehmen stehen vor der Herausforderung, immer neue Anlagen, Systeme und Betriebsmittel in ihre Produktion zu integrieren und untereinander zu verknüpfen. Hier setzt unsere IoT-Plattform an. Mit ihrer Hilfe können Sie eine nahtlose Integration und Kommunikation in Ihrer Fertigung sicherstellen und so die Vorteile der Digitalisierung voll ausschöpfen.

 

Datenräume und X-Projekte

Anwendungsnahe Projekte zu Datenaustausch, Wertschöpfungsnetzwerken und digitaler Zusammenarbeit, zum Beispiel:

Fachlich verantwortlich:

Marc Kujath – Experte für Produktionslogistik, modernes Shopfloor-Management sowie digitale Produktionsplanung und Transformation

Seite zuletzt fachlich geprüft: 07.2026