Digitaler Zwilling – Engineering der Zukunft

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70 Jahre Zukunft

Die Fraunhofer-Gesellschaft feiert Jubiläum: 70 Jahre angewandte Forschung – 70 Jahre Zukunft.

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Aktuelles

 

Mixed-Reality-Labor
Elbe­dome

Interaktive 3D-Visualisierung komplexer Maschinen, Anlagen, Fabriken sowie ganzer Produktions- und Logistiksysteme.

Presseinfo

2.7.2019

Spektralanalysen mit dem Smartphone: IQ-Innovationspreis Mitteldeutschland für Fraunhofer-Technologie aus Magdeburg

Das Magdeburger Unternehmen specOculus hat den IQ-Innovationspreis 2019 im Bereich Informationstechnologie gewonnen. Das junge Start-up erhielt die Auszeichnung für eine neuartige Technologie, die Spektralanalysen von Objektoberflächen mit dem Handy erlaubt. specOculus ist eine Ausgründung des Fraunhofer IFF in Magdeburg, das diese Technologie ursprünglich entwickelt hat.
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20.6.2019

Wie Elektroautos die Energiewende unterstützen sollen

Ein Forschungskonsortium in Magdeburg entwickelt neue Technologien, mit denen Elektrofahrzeuge künftig helfen sollen, Netzschwankungen auszugleichen. Unter anderem soll auf diesem Weg auch die Integration erneuerbarer Energien in die Versorgungsnetze unterstützt werden. Profitieren würden der Klimaschutz und die Stromkunden.
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23.5.2019

»Centrum für Industrielle Intelligenz« in Magdeburg wird KI-Anwendungen für die Wirtschaft entwickeln

Magdeburg erhält ein Zentrum für die Erforschung und Anwendung künstlicher Intelligenz (KI). Zu diesem Zweck werden wissenschaftliche Institutionen und Unternehmen Mitteldeutschlands unter dem Namen »Centrum für Industrielle Intelligenz« (CII) gemeinsam an der Erforschung und Entwicklung von Methoden und Algorithmen zur künstlichen Intelligenz für den konkreten Einsatz in der Industrie arbeiten. Zu den Einrichtungen, die in diesem Zentrum zusammenarbeiten werden, gehören das Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF und die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Die Gründungsveranstaltung fand unter Beteiligung zahlreicher Gäste aus Wirtschaft und Forschung am 23. Mai 2019 in Magdeburg statt.
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2.5.2019

Dynamisches Energiemanagement für KMU

Solarstrom, Windkraft und Co. – die zunehmende Nutzung regenerativer Energiequellen führt zu großen Schwankungen bei der Energieerzeugung. Fraunhofer-Forscherinnen und -Forscher ermöglichen nun, die industriellen Prozesse in kleinen und mittelständischen Unternehmen flexibel zu gestalten: So können die Firmen den Ökostrom aus eigenen Erzeugungsanlagen maximal nutzen, auf Schwankungen reagieren und künftig einen Beitrag zur Stabilisierung der Energienetze leisten.
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Newsroom

Unser Newsroom bündelt die neuesten Infos des Fraunhofer IFF: Presseinfos und -fotos, Publikationen, Tweets und Videos.

 

Forschungsmagazin

IFFOCUS

  • Der digitale Zwilling
  • Burg2Go
  • Industrie 4.0 CheckUp

Aktuelle Projekte mit Förderung aus den Europäischen Struktur- und Investitionsfonds

Trotz der Tatsache, dass heute die Schlagworte Digitalisierung, Vernetzung oder eben digitaler Zwilling in aller Munde sind, haben oft erstaunlich wenige Menschen klare Vorstellungen davon, was diese Elemente der digitalen Transformation tatsächlich für sie bedeuten. Sie wissen natürlich, dass die Zukunft der Wirtschaft digital ist. Dass die Digitalisierung Unternehmen und Produkte besser macht, dass sie hilft, Prozesse zu optimieren, und dank der dabei erzeugten Daten zusätzliche Mehrwerte und neue Geschäftsmodelle generieren kann. Das alles ist heute allgemein bekannt.

Aber was würden Sie antworten, wenn ich Sie fragte, ob Sie wissen, an welcher Stelle Ihr Unternehmen, Ihre Einrichtung oder Hochschule bereits erfolgreich digitalisiert arbeitet? Und zwar nicht nur punktuell, wie etwa in der Konstruktionsabteilung eines Produktionsbetriebes, sondern prozessorientiert und über mehrere Arbeitsbereiche oder gar Unternehmensgrenzen hinweg. Wie qualifiziert und vorbereitet sind Sie selbst auf die Digitalisierung Ihrer Arbeit? Und wissen Sie auch, wie viele Unternehmen heute tatsächlich in der digitalisierten Welt angekommen sind?

Die KfW hat für ihren »Digitalisierungsbericht Mittelstand 2018« branchenübergreifend den Digitalisierungsgrad kleiner und mittlerer deutscher Unternehmen untersucht und kam dabei zu keinem sehr guten Ergebnis. Zwar wurde berichtet, dass im Jahr 2017 etwa ein Drittel der KMU in ihre Digitalisierung investiert haben. Demgegenüber stehen aber auch ebenso viele Unternehmen, in denen so gut wie gar keine digitalen Anwendungen verbreitet sind. Bemerkenswert ist, dass der Großteil jener Investitionen in die Digitalisierung in die Bereiche Lieferanten- und Kundenkommunikation und IT-Infrastruktur fließt.

Hingegen nimmt die Entwicklung von digitalen Produkten und Dienstleistungen, also das Schaffen innovativer Neuerungen, den geringsten Anteil ein. Auch hier sind die großen Akteure, die OEMs der produzierenden Wirtschaft, die Zugpferde der Digitalisierung. Eine kurze Formel bringt es auf den Punkt: Je kleiner das Unternehmen und je regionaler sein Absatzmarkt, desto eher wird es zum Digitalisierungsmuffel. Was droht, ist eine sich weiter öffnende Schere zwischen großen und kleinen Unternehmen. Ihre Digitalisierungsabstinenz gefährdet die Wettbewerbsfähigkeit und damit auch das Überleben vieler kleiner und mittlerer Unternehmen in Deutschland.

Dabei bieten wir eigentlich beste Voraussetzungen, um in dieser Hinsicht weltweit an der Spitze zu stehen. Wir sind hervorragend, wenn es um herausragende technologische Entwicklungen und Innovationsbereitschaft geht. Im Bereich des maschinellen Lernens ist Deutschland führend. Unter anderem über die Hochschulen und Universitäten wird in Deutschland ein exzellenter Wissenstransfer von der Forschung in die Wirtschaft praktiziert. Und mit Fraunhofer bieten wir ergänzend eine einzigartige Infrastruktur zur Unterstützung dieses Prozesses, um neueste technologische Entwicklungen auf kürzestem Weg in die Wirtschaft, und dabei auch ganz gezielt zu den KMU zu bringen.