Menschzentrierte Arbeitssysteme

Für und mit Menschen: Wir gestalten leistungsfähige und sichere Arbeitsplätze

In Zeiten des Fachkräftemangels und einer alternden Gesellschaft stehen Unternehmen vor großen Herausforderungen: Die Arbeitsbelastung steigt, und es wird immer schwieriger, erfahrene Fachkräfte zu finden und langfristig zu binden.

Unsere Abteilung für Menschzentrierte Arbeitssysteme entwickelt innovative Lösungen und Technologien, die Menschen in produzierenden Unternehmen unterstützen und sichere Arbeitsumgebungen schaffen. Unser Ziel ist es, die individuellen Stärken von Mensch und Maschine optimal zusammenzuführen, um Fachkräfte zu entlasten und die Folgen des demografischen Wandels effektiv zu begegnen.

Mit unseren kognitiven Assistenzlösungen wettbewerbsfähig bleiben

Wir entwickeln Assistenztechnologien, die effizientes, gesundes, sicheres und lernförderliches Arbeiten ermöglichen. Angepasst an die Arbeitssituation und die Bedürfnisse Ihrer Mitarbeitenden stellen wir Informationen bedarfsgerecht bereit und ermöglichen eine effiziente Entscheidungsunterstützung, z.B. in der Instandhaltung und Montage. Lösungen für den technologiegestützten Erfahrungstransfer halten das wertvolle Erfahrungswissen Ihrer Expertinnen und Experten im Unternehmen.

Wir sorgen für eine in sichere und effiziente Mensch-Roboter-Kollaboration

Wir legen großen Wert auf das gefahrlose Miteinander von Mensch und Roboter.  Bei der Absicherung einer Kollaboration haben wir stets auch die Wirtschaftlichkeit der Anwendung im Blick. Deshalb haben wir unsere Technologien so entwickelt, dass sie eine sichere und zugleich produktive Zusammenarbeit ermöglichen, die speziell auf Ihre betrieblichen Anforderungen zugeschnitten ist.

Sie möchten einen Anwendungsfall besprechen oder ein Pilotprojekt prüfen? Sprechen Sie uns an.

Aktuell

 

Whitepaper

Digitale Zwillinge – Aus Produktionsdaten Wissen generieren

Entdecken Sie, wie digitale Zwillinge Ihre Produktionsprozesse optimieren, Engpässe frühzeitig erkennen, Ausfallzeiten minimieren und die Produktionsauslastung um bis zu 20% steigern können.

Wobei wir Unternehmen unterstützen

 

Digitale Sicherheitsauslegung und Sicherheitsabnahme für Cobots

Kollaborative Sicherheit

Das Fraunhofer IFF entwickelt digitale Werkzeuge, um die Einstiegshürde in einen sicheren und effizienten Betrieb von Cobots für Unternehmen zu senken. Unser Ansatz: Wir digitalisieren Sicherheitsbeurteilung, Auslegungs- und Abnahmeprozesse konsequent und entwickeln hierfür die nötigen Modelle und Werkzeuge.

 

Fachwissen im Unternehmen sichern und weitergeben

Erfahrungstransfer

Sichern Sie das Erfahrungswissen Ihrer Mitarbeiter:innen langfristig. Wir unterstützen Unternehmen dabei, Fachwissen zu bewahren und für die Zukunft nutzbar zu machen. Stärken Sie Ihre Wettbewerbsfähigkeit durch den gezielten Erhalt und die systematische Nutzung von Erfahrungswissen in Ihrer Organisation.

Unsere Leistungen für Ihre Aufgabenstellung

 

Smart Safety Solution

Mensch-Roboter-Kollaboration sicher und wirtschaftlich gestalten

Mit unseren patentierten Softwarelösungen gestalten Sie Risiko- und Gefährdungsbeurteilungen schnell und ohne Spezialwissen – und stellen gleichzeitig sicher, dass Ihre Cobots sicher, wirtschaftlich und taktzeitoptimiert laufen.

 

Cobot-Planer: Sichere Geschwindigkeiten früh prüfen

Mensch-Roboter-Kollaboration sicher und wirtschaftlich gestalten

Mit dem webbasierten Cobot-Planer können Sie schon in der Planung abschätzen, bei welchen Geschwindigkeiten eine sichere MRK noch möglich ist. Das schafft Planungssicherheit und senkt Investitionsrisiken bei der Auslegung Ihrer Cobot-Anwendung.

 

Digitale Arbeitsanleitungen in der Produktion einheitlich und verständlich gestalten

Fachwissen im Unternehmen sichern und weitergeben

Wir unterstützen Sie dabei, Erfahrungswissen im Unternehmen systematisch zu erfassen und direkt in den Arbeitsprozess zu integrieren – als digitale Arbeitsanleitungen, die bestehende Verfahrensdokumente um praxisnahes Wissen ergänzen und im Alltag tatsächlich nutzbar machen. 

 

Erfahrungswissen im Arbeitsprozess sichern – mit dem sprachbasierten KI-Moderator KIMO

Fachwissen im Unternehmen sichern und weitergeben

Für die sprachbasierte Erfassung von Erfahrungswissen unmittelbar während der Arbeit haben wir eine eigene KI-gestützte Vorgehensweise entwickelt. KIMO dient als KI-Moderator innerhalb eines betrieblichen Wissens- und Assistenzprozesses und strukturiert Erfahrungswissen systematisch, ohne den laufenden Arbeitsprozess zu unterbrechen.

Referenz- und Forschungsprojekte

  • © LuchschenF, Adobestock

    Der technologische Fortschritt lässt Elektrogeräte schnell altern. Die kurze Lebensdauer von oft nur wenigen Monaten oder Jahren führt einerseits zu einem stetig wachsenden Bedarf an endlichen Rohstoffen und andererseits zu einem wachsenden Berg von Elektroschrott. Recycelt wird nur ein Bruchteil aller Elektrogeräte. Ein Großteil – über 80 Prozent – des E-Waste landet auf Deponien oder in der Müllverbrennung. Und mit ihm die darin enthaltenen Materialien: Wertvolle Edelmetalle oder seltene Erden bleiben ungenutzt. Gefährliche Chemikalien und Schadstoffe können in die Umwelt gelangen. Im Projekt iDEAR entwickeln wir Lösungen für die effiziente Demontage von Elektrogeräten und für die Wiederaufbereitung und Wiederverwertung von Materialien. Wir wollen sicherstellen, dass keine Rohstoffe verschwendet und wertvolle Ressourcen länger im Umlauf gehalten werden. So entsteht eine Kreislaufwirtschaft, die elementar ist für nachhaltigen Konsum.

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  • Für Mitarbeiter, die Gefahrensituationen ausgesetzt sind, besteht ein hohes Gesundheits- und Unfallrisiko. Daher müssen diese Mitarbeiter entsprechend geschult und kontinuierlich unterwiesen werden. Die Virtuelle Realität (VR) wird in der Präventionsarbeit eingesetzt, um die natürliche Arbeitsumgebung zu simulieren und Unfällen sowie Gesundheitsrisiken vorzubeugen. Sie liefert dem Lernenden Informationen annähernd so, wie man sie in der Realität wahrnimmt, verarbeitet und umsetzt. Mithilfe der virtuellen Erlebnisräume können Mitarbeiter für Gefährdungsquellen sensibilisiert werden. Dies fördert ein adäquates Verhalten des Menschen in Gefahren- oder Risiko-Szenarien.

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  • Wenn erfahrene Mitarbeitende in Rente gehen, geht oft auch ihr Wissen verloren. Gerade das Erfahrungswissen, das nicht dokumentiert ist – wie man ungewöhnliche Störungen erkennt, knifflige Handgriffe anwendet oder den richtigen Ton im Kundendialog trifft – ist für Unternehmen kaum ersetzbar. Doch genau dieses Wissen ist essenziell für die Instandhaltung, das Onboarding neuer Fachkräfte oder den effizienten Service. Fachkräftemangel und demografischer Wandel verschärfen das Problem zusätzlich: Wissenstransfer wird zur Überlebensfrage. Im Projekt AI-Storytelling werden Ansätze erforscht, wie Erfahrungswissen in Unternehmen systematisch erfasst, aufbereitet und für andere nutzbar gemacht werden kann.

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  • © Blue Planet Studio, Adobestock

    In einem gemeinsamen Forschungsprojekt mit dem Unternehmen voraus robotik GmbH entwickeln Forschende des Fraunhofer IFF eine Software, die bei der Risikobeurteilung von Roboteranwendungen unterstützt und deren Einsatz in der Produktion sicherer und effizienter macht. Die Software soll direkt in die Roboterprogrammierung integriert werden und so die aufwändige Risikobewertung minimieren.

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  • Mit PARTI-VR entwickelt das Fraunhofer IFF gemeinsam mit der Landeshauptstadt Magdeburg ein neues Beteiligungsformat für die Stadtplanung der Zukunft. Analoges Mitgestalten – zum Beispiel über Karten oder Modelle – wird direkt in eine virtuelle 3D-Umgebung übertragen, die Bürger:innen immersiv erleben können. Egal ob im Elbedome oder als mobile Version vor Ort: Stadtentwicklung wird so greifbar, verständlich und offen für alle Generationen.

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  • Mit einem mobilen Labor, dem PhenoTruck®, wird die Identifizierung von Quarantäneschaderregern dorthin gebracht, wo sie gebraucht wird: direkt zum Erzeuger, an den Feldrand, in den Weinberg oder in die Obstplantage. Durch einen schnellen, flächendeckenden Nachweis von Erregern können Schäden gemildert und im besten Fall vermieden werden. Das Entwicklungsteam vom Fraunhofer IFF erprobt das mobile System zur Pflanzenüberwachung gemeinsam mit seinen Projektpartnern am konkreten Beispiel Phytoplasmosen im Obst- und Weinbau (Krankheiten ausgelöst durch Phytoplasmen).

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