Ronny Franke

Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Abteilung Menschzentrierte Arbeitssysteme

Forschungsschwerpunkte

  • Digitale Lern- und Assistenzsysteme
  • Künstliche Intelligenz in menschzentrierten Systemen
  • Digitale Lernumgebungen für die Arbeitssicherheit

Ronny Franke forscht im Fraunhofer IFF zu Fragestellungen der technologiebasierten Qualifizierung und Assistenz. Im Rahmen zahlreicher Industrie- und Forschungsprojekte beschäftigt er sich mit der Entwicklung von Assistenzsystemen für den Menschen in der Produktion und deren Überführung in den praktischen Einsatz. Hierbei sind seine Forschungsschwerpunkte insbesondere Technologien der virtuellen Realität, Mixed Reality und künstliche Intelligenz.

Projekte und Arbeitsschwerpunkte (Auswahl)

  • Für Mitarbeiter, die Gefahrensituationen ausgesetzt sind, besteht ein hohes Gesundheits- und Unfallrisiko. Daher müssen diese Mitarbeiter entsprechend geschult und kontinuierlich unterwiesen werden. Die Virtuelle Realität (VR) wird in der Präventionsarbeit eingesetzt, um die natürliche Arbeitsumgebung zu simulieren und Unfällen sowie Gesundheitsrisiken vorzubeugen. Sie liefert dem Lernenden Informationen annähernd so, wie man sie in der Realität wahrnimmt, verarbeitet und umsetzt. Mithilfe der virtuellen Erlebnisräume können Mitarbeiter für Gefährdungsquellen sensibilisiert werden. Dies fördert ein adäquates Verhalten des Menschen in Gefahren- oder Risiko-Szenarien.

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  • Mit PARTI-VR entwickelt das Fraunhofer IFF gemeinsam mit der Landeshauptstadt Magdeburg ein neues Beteiligungsformat für die Stadtplanung der Zukunft. Analoges Mitgestalten – zum Beispiel über Karten oder Modelle – wird direkt in eine virtuelle 3D-Umgebung übertragen, die Bürger:innen immersiv erleben können. Egal ob im Elbedome oder als mobile Version vor Ort: Stadtentwicklung wird so greifbar, verständlich und offen für alle Generationen.

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  • Wenn erfahrene Mitarbeitende in Rente gehen, geht oft auch ihr Wissen verloren. Gerade das Erfahrungswissen, das nicht dokumentiert ist – wie man ungewöhnliche Störungen erkennt, knifflige Handgriffe anwendet oder den richtigen Ton im Kundendialog trifft – ist für Unternehmen kaum ersetzbar. Doch genau dieses Wissen ist essenziell für die Instandhaltung, das Onboarding neuer Fachkräfte oder den effizienten Service. Fachkräftemangel und demografischer Wandel verschärfen das Problem zusätzlich: Wissenstransfer wird zur Überlebensfrage. Im Projekt AI-Storytelling werden Ansätze erforscht, wie Erfahrungswissen in Unternehmen systematisch erfasst, aufbereitet und für andere nutzbar gemacht werden kann.

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