Automatisierte Manufaktur – flexible Automatisierung für Varianten und Kleinserien

Automatisierung, die auch dann funktioniert, wenn Variantenvielfalt, Handarbeit und Kleinserien den Takt bestimmen.

Automatisierte Manufaktur steht bei uns für teil- bis hochautomatisierte Produktionssysteme, die anspruchsvolle Handhabungs-, Fertigungs- und Montageprozesse wirtschaftlich beherrschen – selbst bei hoher Variantenvielfalt, Kleinserien und bis hin zu Einzelstücken.

Im Fokus stehen genau die Anwendungen, an denen klassische Automatisierung häufig an Grenzen stößt: Prozesse, die Feinmotorik, Sensibilität, Kontextverständnis und Erfahrungswissen erfordern.

Der Begriff Manufaktur beschreibt dabei eine hochwertige, variantenreiche Produktion, in der Menschen heute noch viele Aufgaben übernehmen – weil sie sie nach wie vor am besten ausführen: feinfühlig greifen, Situationen mit ihren Sinnesorganen wie Augen, Ohren und Haut beurteilen, nachregeln und bei Bedarf improvisieren.

Automatisierte Manufaktur ist dabei kein Gegenmodell zur Automatisierung, sondern ihre Weiterentwicklung. Sie verbindet menschliche Stärken wie Erfahrung und Kontextverständnis mit technischen Stärken wie Wiederholgenauigkeit, Geschwindigkeit und Datennutzung.

Für Industrieunternehmen bedeutet das: Das Fraunhofer IFF ist Ihr Forschungs- und Umsetzungspartner für genau die Produktionssituationen, in denen Standardautomatisierung, isolierte Softwarelösungen oder klassische Optimierungsansätze nicht ausreichen.

Was Sie davon haben:

  • höhere Produktivität trotz Fachkräftemangel
  • schnellere Umrüstungen bei hoher Variantenvielfalt
  • stabilere Qualität, weniger Ausschuss
  • mehr Transparenz für Entscheidungen zu Automatisierung, Qualität, Energie und Standortentwicklung
  • robuste Integration in bestehende Anlagen und gewachsene Produktionsumgebungen (»Brownfield«)
  • mehr Arbeitssicherheit und ergonomischere Arbeitsplätze

Warum jetzt?

Viele Unternehmen stehen gleichzeitig vor mehreren strukturellen Treibern:

  • Fachkräfteengpässe und der Verlust von Erfahrungswissen bleiben ein Kernthema.
  • Arbeitskosten bzw. Einheitenkosten liegen im internationalen Vergleich hoch.
  • Variantenvielfalt und kleine Lose machen Planung, Rüstzeiten und Qualitätssicherung anspruchsvoller (High-Mix/Low-Volume).
  • Sichere Mensch-Maschine-Zusammenarbeit wird wichtiger, wenn Flexibilität gemeinsam mit den Mitarbeitenden erreicht werden soll.
  • Energie-, Ressourcen- und Standortfragen wirken direkt auf die Wettbewerbsfähigkeit der Produktion.

So starten wir mit Ihnen ganz individuell

Schritt 1: Use-Case-Check

  • Prozess auswählen, Zielgrößen festlegen (z.B. Qualität, Takt, Ergonomie, OEE, Ausschuss, Energie), Machbarkeit und Risiko bewerten.

Schritt 2: Pilot und Erprobung

  • Prototyp oder Demonstrator entwickeln, Prozess absichern, Betriebsanforderungen testen

Schritt 3: Integration und Transfer

  • Schnittstellen, Schulung, Instandhaltung und Skalierung auf Varianten, Linien oder Standorte vorbereiten

Optional in unseren Versuchsfeldern Elbfabrik und Technikum: entwickeln, erproben, in den Betrieb überführen

Typische Herausforderungen, die wir mit dem Ansatz »Automatisierte Manufaktur« adressieren

»Wir wollen automatisieren, aber ohne Zäune und Stillstand – Engineeringaufwand, Sicherheit und Flexibilität sind der Engpass«

Typische Situation: Ihre Produktion ist variantenreich, Losgrößen sind klein, Aufträge ändern sich häufig. Viele Arbeitsschritte bleiben manuell, weil klassische Automatisierung zu starr ist: Jede Variante braucht Programmierung, Vorrichtungen, Sicherheitskonzepte und damit Zeit und Budget. Am Ende wirkt es so, als sei Automatisierung »nur« für Großserien sinnvoll.

Was das kostet: hohe Rüst- und Umstellzeiten, geringe Planbarkeit, Engpässe bei qualifiziertem Bedienpersonal sowie Programmiererinnen und Programmierern, schwankende Qualität, weil Prozesse stark von Erfahrung abhängen, Investitionen scheitern an langen Amortisationszeiten

Wie »Automatisierte Manufaktur« hier ansetzt:

  • Automatisierungslösungen, die flexibel, sicher und wirtschaftlich auch in Kleinserien bis zur Einzelfertigung funktionieren
  • kollaborative Robotik (Cobots) und geeignete Sicherheitstechnologien
  • Sensorik und Prozesswahrnehmung für Automatisierungssysteme, die mit Toleranzen, Materialschwankungen und wechselnden Situationen umgehen können
  • anwendungs- und kontextorientierte KI, um Umrüst- und Engineeringaufwände zu senken
  • Integrationsfähigkeit in bestehende Linien

Passende Leistungs- und Technologieangebote am Fraunhofer IFF:

 

Smart Safety Solutions

Das Fraunhofer IFF bietet innovative digitale Lösungen, die den sicheren und wirtschaftlichen Einsatz von Cobots ermöglichen. Unsere vollständig digitalisierte Sicherheitsauslegung macht komplexe Prozesse wie Risiko- und Gefährdungsbeurteilungen einfach und zugänglich – ganz ohne Spezialwissen. Mit unseren patentierten Softwarelösungen erfüllen wir nicht nur alle Sicherheitsanforderungen, sondern stellen auch sicher, dass Ihre Cobots die angestrebten Taktzeiten erreichen und die nötige Flexibilität bieten.

 

Entwicklung und Realisierung komplexer Roboteranwendungen

Das Fraunhofer IFF entwickelt Robotersysteme, die mittels KI und maschinellem Lernen ihre Umwelt verstehen, Entscheidungen treffen, Probleme selbstständig lösen und aus Erfahrungen lernen können – und dadurch flexibel und effektiv auch in dynamischen und komplexen Umgebungen agieren. Wir reduzieren Integrationsaufwände und erschließen neue Automatisierungspotenziale in Ihrer Produktion.

 

Technologien für sichere Mensch-Roboter-Kollaboration

Das Fraunhofer IFF entwickelt Technologien für eine sichere Mensch-Roboter-Kooperation, die frühzeitig gefährliche Situationen erkennen und Sicherheitsabstände dynamisch anpassen, um den maximalen Arbeitsbereich für den Menschen zu gewährleisten. Dazu gehören innovative Sensortechnologien, Visualisierungssysteme und KI-basierte Verfahren zur Personenerkennung und Handlungsanalyse.

»Produktqualität schwankt – wir prüfen zu spät im Fertigungsprozess oder manuell.«

Typische Situation: Prüfaufwand steigt mit Varianten. Fehler werden erst am Ende gefunden. Nacharbeit bindet Kapazität.

Was das kostet: mehr Produktionsausschuss, verlängerte Durchlaufzeiten, ungeplante Stillstände und unsichere Qualität bei Variantenwechseln

Wie »Automatisierte Manufaktur« hier ansetzt:

  • In-Process-Qualität: messen, prüfen und regelnd eingreifen, bevor Ausschuss entsteht 
  • sensorische Aufrüstung – sehen, fühlen, messen – um Prozesse robuster zu machen
  • digitale Assistenz für Werkerführung und schnelle Fehlerdiagnose

Passende Leistungs- und Technologieangebote am Fraunhofer IFF:

 

Modellbasierte Montageprüfung

Insbesondere bei der manuellen Montage komplexer Baugruppen mit hohem Variationsgrad sind subjektiv bedingte Fehler und Folgeaufwendungen, z.B. durch Nacharbeit, nicht auszuschließen. Der modellbasierte Ansatz des Fraunhofer IFF bietet die Möglichkeit für optische Montagekontrollen und Vollständigkeitsprüfungen, die besonders flexibel, anpassungsfähig und robust sind.

 

Messtechnologie OptoInspect3D für die optische Qualitätsprüfung

Das Fraunhofer IFF liefert Methoden, Werkzeuge und lizenzierbare Softwarebibliotheken für Ihre 3D-Messsysteme. Mit unserem Technologiepaket OptoInspect3D steht Ihnen ein modularer Werkzeugkasten für die Realisierung von anwendungsspezifischen 3D-Messsystemen zur Verfügung. OptoInspect3D beinhaltet Methoden und Werkzeuge, um hochpräzise optische Messsysteme zu entwerfen, auszulegen und zu simulieren.

 

Präzise und hochflexible Inline-3D-Messtechnik für Ihre Messaufgabe

Das Fraunhofer IFF sichert Ihre Produktqualität und Prozesseffizienz mit zuverlässigen optischen Messverfahren. Direkt in die Produktionslinie oder Maschine integriert, überwacht die Technologie qualitätsentscheidende Fertigungsschritte und sensible Prozesse lückenlos und taktgenau. Auf diese Weise unterstützen wir Sie dabei, Ihre Prozesse in der Qualitätskontrolle zu automatisieren und zu digitalisieren.

»Uns fehlen Fachkräfte – und die Prozessstabilität leidet.«

Typische Situation: Schichtabdeckung wird schwierig. Einarbeitung dauert länger. Wissen steckt in Köpfen. Fehlerquoten schwanken.

Was das kostet: Stillstände, Nacharbeit, Qualitätsrisiken, hohe Abhängigkeit von einzelnen erfahrenen Mitarbeitenden.

Wie »Automatisierte Manufaktur« hier ansetzt:

  • Arbeitsschritte so gestalten, dass Assistenz und Automatisierung die Mitarbeitenden entlasten, ohne Flexibilität zu verlieren.
  • Erfahrungswissen dort technisch abbilden, wo es wiederkehrende Entscheidungen gibt, z. B. beim Erkennen, Beurteilen, Sortieren oder Nachregeln.

Passende Leistungs- und Technologieangebote am Fraunhofer IFF:

 

Erfahrungswissen im Arbeitsprozess sichern – mit dem sprachbasierten KI-Moderator KIMO

Für die sprachbasierte Erfassung von Erfahrungswissen unmittelbar während der Arbeit hat das Fraunhofer IFF mit KIMO eine eigene KI-gestützte Vorgehensweise entwickelt. KIMO dient als KI-Moderator innerhalb eines betrieblichen Wissens- und Assistenzprozesses und strukturiert Erfahrungswissen systematisch, ohne den laufenden Arbeitsprozess zu unterbrechen.

 

Werkerassistenz für die Montage modularer Spannsysteme

Das Fraunhofer IFF unterstützt Ihre Werker:innen bei der manuellen Montage modularer Spannsysteme durch intuitive, visuelle Arbeits- und Montageanleitungen. Unser digitales Assistenzsystem bietet direkt am Arbeitsplatz Hilfestellung bei der Montage und optional eine kontinuierliche Montageprüfung. 

»Ich kann aus meinen Produktionsdaten keine Entscheidungen ableiten«

Typische Situation: Daten liegen in verschiedenen Systemen vor. Daten sind unvollständig, nicht kontextualisiert oder für den Shopfloor nicht nutzbar. Entscheidungen basieren deshalb zu oft auf Einzelwissen oder rückblickendem Reporting.

Was das kostet: verspätete Reaktionen auf Abweichungen, geringe Transparenz, Medienbrüche zwischen IT und OT sowie ein hoher manueller Analyseaufwand

Wie »Automatisierte Manufaktur« hier ansetzt:

  • Daten aus Produktion, Logistik, Qualität und Infrastruktur so zusammenführen, dass sie für operative und strategische Entscheidungen nutzbar werden.
  • Mit multimodaler Datenanalyse, Softsensorik und interoperablen Dateninfrastrukturen aus Dateninseln eine belastbare Grundlage für Steuerung, Optimierung und KI schaffen.

Passende Leistungs- und Technologieangebote am Fraunhofer IFF:

 

Energie- und Produktionsdaten nutzbar machen

Das Fraunhofer IFF schafft Transparenz vom Sensor bis zum Leitstand. Wir verbinden intelligente Sensorik mit vollautomatisierten, selbstlernenden Verfahren zur Integration, Verarbeitung und Aufbereitung Ihrer Anlagen- und Energiedaten. So werden Energie-, Medien- und Stoffströme sichtbar, Anomalien in Echtzeit erkannt und Operateur:innen durch digitale Assistenzsysteme gezielt unterstützt.

 

Wirtschaftliche Fabrikplanung und digitales Bauen mit BIM

Fabriken müssen ökologischer, energieeffizienter, ressourcenschonender und flexibler werden. Dann wird aus einer Fabrik ein wertvolles Glied in der Wertschöpfungskette. Ob Neubau auf der grünen Wiese oder Erweiterung im Bestand: Das Fraunhofer IFF unterstützt Ihr Fabrikplanungsprojekt von der Zieldefinition bis zur Inbetriebnahme. Gemeinsam mit Ihnen planen und realisieren wir Ihre Gebäude und Fabriken prozessoptimiert und materialflussgerecht.

 

KI für Logistik und Produktionsplanung

Künstliche Intelligenz ist eine Schlüsseltechnologie auf dem Weg zur Smart Factory. KI-Anwendungen finden sich entlang der gesamten Wertschöpfungskette in der Industrie 4.0 – von der Logistik über Fertigungs- und Montageprozesse bis hin zu Dienstleistungen. Das Fraunhofer IFF unterstützt Unternehmen dabei, KI-Anwendungen zielführend in Ihre industriellen Produktionsprozesse zu integrieren.

 

Prozessabläufe mit der AirBOX sensorbasiert und in Echtzeit überwachen

Mit der mobilen Multisensorbox »AirBOX« des Fraunhofer IFF lassen sich Sensordaten gezielt dort erfassen, wo sie anfallen und aus den Daten Ereignisse ableiten, die für die Prozessüberwachung benötigt werden. So unterstützt die AirBOX Unternehmen dabei, ihre Smart Factory zu organisieren und in Echtzeit zu steuern.

 

IIoT-Plattform für nahtlose Vernetzung in der Industrie 4.0

Unternehmen stehen vor der Herausforderung, immer neue Anlagen, Systeme und Betriebsmittel in ihre Produktion zu integrieren und untereinander zu verknüpfen. Hier setzt die IIoT-Plattform des Fraunhofer IFF an. Mit ihrer Hilfe können Sie eine nahtlose Integration und Kommunikation in Ihrer Fertigung sicherstellen und so die Vorteile der Digitalisierung voll ausschöpfen.

»Meine Kunden wollen immer mehr individuelle Produkte. Die Produktionsaufträge ändern sich fast minütlich«

Typische Situation: Automatisierung scheitert nicht an der grundsätzlichen Idee, sondern an wechselnden Teilen, unsicheren Lagen, kleinen Losgrößen, manuellem Nachregeln oder zu hohem Engineeringaufwand.

Was das kostet: Prozesse bleiben manuell, Skalierung gelingt nicht und potenzielle Produktivitätsgewinne werden nicht realisiert

Wie »Automatisierte Manufaktur« hier ansetzt:

  • Adaptive Robotik, sensorbasierte Wahrnehmung und skillbasierte Programmierung so einsetzen, dass auch Prozesse mit wechselnden Bedingungen wirtschaftlich automatisierbar werden.
  • Automatisierungslösungen zuerst in Demonstratoren und Piloten absichern, bevor sie in den Betrieb überführt werden.

Passende Leistungs- und Technologieangebote am Fraunhofer IFF:

 

Flexible Personalplanung auf dem Shopfloor

Flexible Arbeitszeiten lassen sich in Produktionsabteilungen bislang nur schwer umsetzen. Das Fraunhofer IFF flexibilisiert Ihre Dienstplanung. Wir machen den Weg frei für einen bedarfsgerechten Personaleinsatz abgestimmt auf die (saisonalen) Schwankungen in der Produktion und unterschiedliche Kapazitätsauslastungen verschiedener Unternehmensbereiche.

»Energie- und Ressourceneffizienz wird zum Wettbewerbsfaktor – auch in der Produktion.«

Typische Situation: Energiepreise, CO₂-Ziele, Druck auf Nebenzeiten und Medienverbräuche steigen. Gleichzeitig darf Flexibilität in der Produktion nicht leiden.

Was das kostet: unnötige Lastspitzen, ineffiziente Fahrweisen, hohe Betriebskosten und fehlende Priorisierung bei Investitionen

Wie »Automatisierte Manufaktur« hier ansetzt:

  • Energie- und Ressourcenaspekte in Automatisierungsstrategien mitdenken (z. B. Betriebsweisen, Lastspitzen, Medienströme und Prozessketten)
  • Daten nutzen, um Verbräuche transparent zu machen und Optimierung dort zu priorisieren, wo der wirtschaftliche Hebel am größten ist.

Passende Leistungs- und Technologieangebote am Fraunhofer IFF:

 

Energiesysteme sicher planen und Investitionen fundiert entscheiden

Das Fraunhofer IFF unterstützt Ihre Technologie- und Investbewertung für industrielle Energiesysteme. Herstellerneutral und technologieoffen ordnen wir Optionen, vergleichen deren Wirtschaftlichkeit über den Lebenszyklus und betrachten, was sie im Betrieb tatsächlich leisten – heute und in einem realistischen Zielbild. Unser Anspruch: günstiger, zuverlässiger und grüner!

 

Energie- und Produktionsdaten nutzbar machen

Das Fraunhofer IFF schafft Transparenz vom Sensor bis zum Leitstand. Wir verbinden intelligente Sensorik mit vollautomatisierten, selbstlernenden Verfahren zur Integration, Verarbeitung und Aufbereitung Ihrer Anlagen- und Energiedaten. So werden Energie-, Medien- und Stoffströme sichtbar, Anomalien in Echtzeit erkannt und Operateur:innen durch digitale Assistenzsysteme gezielt unterstützt.

 

Ressourcenschonendes Wassermanagement in der Produktion

Das Fraunhofer IFF hilft Ihnen, Wasser- und Abwassersysteme in der Produktion transparent, steuerbar und planbar zu betreiben – auf Basis Ihrer Betriebsdaten, mit Simulationen im digitalen Zwilling und mit umsetzbaren Betriebs- und Umbaukonzepten.

 

Industrielle Transformation in Mitteldeutschland

Kaum ein Unternehmen kann die industrielle Transformation allein stemmen, und einzelne Maßnahmen reichen oft nicht aus. Das Fraunhofer IFF bringt Partner, Wissen, Technologien und Ressourcen zusammen und bietet Zugang zu Best Practices.

FAQ zur Automatisierten Manufaktur

  • Ist das »Industrie 4.0« in neuem Gewand?

    Nein. Der Fokus liegt nicht auf Digitalisierung an sich, sondern auf flexibler, praxistauglicher Automatisierung in variantenreichen, manuellen Prozessen – inkl. sicherer Zusammenarbeit von Mensch und Maschine (Industrie-5.0-Gedanke).

  • Heißt das: Roboter ersetzen Menschen?

    Nein. Ziel ist, Menschen von belastender/monotoner Arbeit zu entlasten und ihre Stärken (Entscheiden, Improvisieren, Kontext) systematisch einzubinden.

  • Ab wann lohnt sich das – auch bei Kleinserien?

    Wenn Umrüstaufwand und Prozessschwankungen der Engpass sind, lohnt sich oft eine Lösung, die variantenfähig und robust ist – statt maximal spezialisiert.

  • Wie wird Sicherheit gewährleistet?

    Über Risikoanalyse, Safety-Konzept, geeignete Sensorik und Umsetzung nach gängigen Normrahmen für kollaborative Systeme.